Emden. In mehreren geplanten Schulungen und einer unangekündigten Übung der Feuerwehr haben Mitarbeiter des Klinikums Emden heute die Räumung einer Pflegestation geprobt. Ziel der Übung war es, im Ernstfall die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern bestmöglich gewährleisten zu können.
Ohne Vorwarnung erhielt die Feuerwehr einen scharfen Feueralarm aus der Klinik, um die Reaktionsfähigkeit aller Beteiligten realistisch zu testen. Für die Krankenhausmitarbeiter waren die Räumungsübungen eine gute Gelegenheit, Abläufe zu überprüfen und Schwachstellen zu erkennen. Begleitet wurde die Übung durch den Brandschutzbeauftragten des Hauses, der gemeinsam mit den Einsatzkräften wertvolle Hinweise zur Verbesserung der Räumungsmaßnahmen gab.
„Die Übung hat gezeigt, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und Feuerwehr ist“, so der Brandschutzbeauftragte Prof. Dr. Jörg Reintsema. „Nur durch regelmäßiges Training können wir sicherstellen, dass im Notfall alle Stationen schnell und sicher geräumt werden können.“
Besonders vor dem Hintergrund stetig steigender Patientenzahlen gewinnt die Sicherheit im Emder Krankenhaus weiter an Bedeutung. Durch die aus der Übung gewonnenen Erkenntnisse können Abläufe künftig optimiert und die Patientensicherheit noch weiter erhöht werden. „Solche Übungen sind unverzichtbar, um im Ernstfall bestens vorbereitet zu sein“, betont auch Krankenhausdirektor Tilman Winkler.
Auch über den Brandschutz hinaus ist Sicherheit ein zentrales Thema interner Fortbildungen der Kliniken. Neben Seminaren zu fachlichen Fragen gibt es deshalb viele zu verschiedenen sicherheitsrelevanten Themen wie Arbeits- und Datenschutz, Hygiene und Infektionsschutz. Durch diese vielfältigen Fortbildungen wird das Personal kontinuierlich geschult, um den hohen Sicherheitsstandard im Krankenhaus aufrechtzuerhalten und den Schutz von Patienten und Mitarbeitern in allen Bereichen zu gewährleisten.