Aurich/Emden/Norden. Die Standorte der Zentralklinik Ostfriesische Meere, Aurich, Emden und Norden, setzen ihre positive Entwicklung nachhaltig fort. Mit überplanmäßigen Leistungs-zunahmen an den Standorten unter konsequenter Nutzung auch der neuen Abrechnungs-formen wie Hybrid-DRG fällt das aktuelle Hochrechnungsergebnis für die Zentralklinik Ostfriesische Meere (inkl. des MVZ Emden) mit -9,9 Millionen Euro rund 6 Millionen Euro geringer aus als der Planverlust von -15,9 Millionen Euro. Hiermit konnte gegenüber dem Jahr 2023 der jährliche Verlust um rund 18,6 Millionen Euro reduziert werden.
Maßgeblich hierfür sind eine deutliche Ausweitung des medizinischen Leistungsspektrums, eindeutige spezifische Standortstrategien sowie eine gezielte Strategie der Personalent-wicklung und Personalgewinnung. Eindrucksvoll ist in diesem Zusammenhang, dass im Kon-zern gegenüber dem im Jahr 2022 durchschnittlich eingesetzten ärztlichen Personal (245 VK) im Juli 2026 mit beinahe 314 VK rund 28 Prozent mehr Vollkräfte tätig sind. Durch diesen Personalaufbau werden im laufenden Geschäftsjahr gegenüber dem Jahr 2023 rund 7,5 Millionen Euro Honorararztkosten vermieden. Zugleich profitieren die Patienten durch den Aufbau des eigenen ärztlichen Personals von einer gestärkten, hochwertigeren Notfallversor-gung sowie einem deutlich breiteren und anspruchsvollen Spektrum in den Fachbereichen, unter anderem der Viszeralchirurgie, Neurotraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie, Thorax-chirurgie, Gefäßchirurgie, Gynäkologie sowie in allen Fachbereichen der Inneren Medizin.
Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Olaf Meinen: „Der stringente Entwicklungspfad unserer Kliniken ist eine wichtige und notwendige Vorstufe für den erfolgreichen Betrieb der Zentralklinik; wir hatten allerdings Ende 2022 noch nicht damit gerechnet, dass wir solche Zahlen und Versorgungserfolge bereits drei Jahre vor dem Umzug in den Neubau erreichen würden. Die Teams der Kliniken haben geliefert.“

